V8 - Barockengel-Stammtisch

 STUTTGART                

Tipps, Tricks & Interessantes

Sinn und Zweck der "Oldtimerei" ist für viele, neben entspannten Ausfahrten, sicherlich auch das gelegenliche "Basteln und Schrauben".

So entstand die Idee für die Rubrik "Tipps und Tricks", um die gemachten Erfahrungen zu teilen und die ein oder andere Idee weiterzugeben. Hier sind wir natürlich für jede weitere Idee dankbar. Darüber hinaus findet Ihr hier Wissenswertes und Interessantes rund um Euren Oldtimer.

Teppiche / Hutablagen einfärben:

Oft widmen wir uns den ganzen Samstag der Fahrzeugpflege. Waschen, Polieren und der Oldtimer glänzt wie neu. Leider trüben gelegentlich die durch Licht und vor allem Sonne ausgeblichenen Teppiche / Hutablagen das optische Gesamtergebnis. Manchmal bleibt daher nur die Möglichkeit, ausgeblichene Teppiche / Hutablagen neu einzufärben.

ERDAL Feine Schuhcreme

Nach gründlichem Reinigen der Teppiche wird die Schuhcreme großzügig aufgetragen und mit einer festen Schuhbürste kreisförmig eingerieben. Danach muss das ganze in Ruhe trocknen. Wenn die Schuhcreme vollständig getrocknet ist, wird alles mit einer weichen Schuhbürste ausgebürstet. Je nach gewünschter Farbintensität kann der Vorgang wiederholt werden.


Ledersitze reinigen und pflegen:

Was für Teppiche gilt, gilt sicher auch für die Lederausstattung - Licht und Sonne lassen das Leder altern. Hier hilft ein Tipp vom Sattler.

PENATEN Pflegeöl


Durch das Öl lösen sich die alten speckigen Rückstände (chemisch: lipophile Reaktion). Diese lassen sich durch Einreiben mit einem weichen Lappen nicht nur lösen, sondern dadurch auch gleichzeitig entfernen. Darüber hinaus wird das Leder wieder weich, geschmeidig und sieht fast aus wie neu. Funktioniert übrigens auch auf Kunststoff - hier sollte man allerdings gründlich mit einem MICROFASER-Tuch nachwischen.
Zitat des Sattlers: "Was für einen Baby-Ar... gut ist, kann für einen Ledersitz nicht schlecht sein!"



Chormteile aufarbeiten (Teil 1):

Die Chromteile sind bei der Restauration / Aufbereitung eines Oldtimers nicht selten die Teile, mit deren Umgang man am wenigsten Erfahrung hat. Oft bringt selbst stundenlanges Polieren nicht das gewünschte Ergebnis.

RAKSO best Stahlwolle

Die feine Stahlwolle von RAKSO hilft hier ungemein. Auch wenn Stahlwolle bei der Bearbeitung von Chromteilen augenscheinlich nicht wirklich an erster Stelle steht: Es funktioniert! Im Nachgang wird dann durch eine Politur mit handelsüblichem Ceranfeld-Reiniger und einem weichen Tuch das gewünschte Finish erreicht.


Chromteile aufarbeiten (Teil 2):

Eine weitere Methode zur Aufarbeitung von Chromteilen hört sich fast noch abenteuerlicher an, funktioniert aber auch:

CocaCola und Alufolie

Ganz einfach ein wenig Alufolie zusammenknüllen, in CocaCola tunken und die betroffenen Stellen damit abreiben. Auch hier wird dann im Nachgang durch eine Politur mit handelsüblichem Ceranfeld-Reiniger und einem weichen Tuch das gewünschte Finish erreicht.


Felgen reinigen:

Wer kennt das nicht? Der Oldtimer ist frisch gewaschen und poliert, aber zum Reinigen der teilweise doch recht filigranen Felgen fehlt jedoch die Muße. Hier gibt es eine interessante Lösung:

ALU-Teufel SPEZIAL "grün"

Das Alu-Teufel Spezial Felgenreiniger-Gel einfach auf die Felge aufsprühen. Nach einer Einwirkzeit von 3 bis 5 Minuten die Felge gründlich mit scharfem, klarem Wasserstrahl absprühen oder durch eine Waschanlage mit Felgenreinigungsbürsten fahren


Scheibenwischer schärfen:

Auch wenn beim Oldtimer der Scheibenwischer nicht unbedingt das Bauteil ist, dem ständig unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit gehört: Freie Sicht ist wichtig und Schlieren auf der Scheibe sind allemal nervig. Auch hier gibt es ein Gimmick, welches dieses Problem einfach, schnell und vor allem kostengünstig löst:

ECOcut Pro

Für die einwandfreie Funktion des Wischers sind "scharfe Kanten" notwendig. Mit Ecocut Pro lassen sich die Wischergummis einfach nachschneiden.


Vergaser einstellen:

Meist glaubt man, das Einstellen eines Vergasers sei der klassischen Raketenwissenschaft gleichzusetzen. Dem ist nicht so, denn hier kommt uns der findige Engländer zur Hilfe. Die einfache Lösung heißt:

GUNSON colortune

Hierbei handelt sich um eine "Zündkerze", die es ermöglicht, den oder die Vergaser jeweils einzeln einzustellen. Dazu wird die "Glaskerze" anstelle der Zündkerze eingebaut und der Motor im Leerlauf gestartet. Leuchtet die Kerze gelblich, ist das Gemisch zu fett. Mit der Einstellschraube wird dann das Gemisch so lange nach-justiert, bis die Kerze bläulich erscheint.